2006, ein Jahr voller Überraschungen?

22. Februar 2010

Zunächst einmal darf ich allen Leserinnen und Lesern der Eintracht Szene ein frohes und gesundes neue Jahr wünschen, verbunden mit den Wünschen nach Gesundheit, Glück und Zufriedenheit.

Ein schwieriges Jahr haben wir hinter uns gelassen, ein Jahr mit vielen Enttäuschungen und Entbehrungen. Aber auch wieder ein Jahr, das uns noch fester hat zusammengeführt, im Vereinsleben. Wieder einmal mussten wir mit weniger Geld auskommen, Fördergelder wurden noch mehr zusammengestrichen und Sponsoren blieben ebenfalls aus.

Aber der Vorstand der Fußballabteilung, Axel Barkmin und seine Mitarbeiter, haben wieder großartiges geleistet.

Die Senioren konnten auch für die Saison 2005/2006, wieder zwei Senioren- und eine Altherrenmannschaft melden. Die Fußballjugend hat, bis auf die A-Jugend, alle Mannschaften an Bord, ja teilweise sogar doppelt belegt. Auch hier wurde großartiges von Daniel Liebing und seinen Mannen geleistet.

Das wir sportlich noch nicht dort stehen wo wir eigentlich hingehören, ist nur eine Frage der Zeit. Wir haben Spieler abgeben müssen, weil uns die finanziellen Mittel einiger Borbecker Vereine leider nicht zur Verfügung stehen. Trotz alledem kann man den Trainergespann „Hennes“ Buchholz und Walter Brinkmann, gute Arbeit bescheinigen. Die Arbeit der Beiden wird irgendwann auch einmal belohnt werden.

Auch über die Fußballabteilung hinaus, kann de Verein sich sehen lassen. Mit den Don Bosco Dancer unter der Führung von „Günni“ Yürük und Silvia Basner, haben wir eine neue Abteilung und damit 45 neue Mitglieder hinzugewinnen können. Neben der erhöhten Mitgliederzahl, haben wir auch einen Imageträger hinzugewonnen, denn die Dancer sind weit über Borbecks Grenzen hinaus bekannt.

Die Tischtennisabteilung, seit letztem Jahr unter neuer Führung, hat zwar Abstiege hinnehmen müssen, ist aber mittlerweile wieder auf dem Weg der Besserung.

Die Judoabteilung musste im Geschäftsjahr 2005, übrigens wie auch die Dancer, eine Aufnahmesperre, verhängen. Sie hatte die Kapazitätsgrenze erreicht und war nicht mehr in der Lage, Kinder und Jugendliche einen ordentlichen Trainingsbetrieb zu garantieren.

Mit der Aufnahme von zwei neuen Ehrenmitgliedern, Alois Dautzenberg und Norbert Schwarz, hat der Verein die Leistungen de Beiden in der Vergangenheit belohnt und sich mit der Ehrenmitgliedschaft, bedankt. Im vergangenen Geschäftsjahr hatten wir die höchste Mitgliederzahl unserer Vereinsgeschichte zu vermelden, nämlich 712.

Dafür gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unseren herzlichen Dank.

Auch die Eintracht Szene konnte, trotz aller finanziellen Schwierigkeiten, weiter erscheinen. Wenn Sie jetzt die 31. Auflage vor sich haben, so ist das ein Verdienst weniger, aber motivierter Mitarbeiter.

Hier ist auch das Handicap unserer Zeitung zu sehen, in der geringen Mitwirkung der Vereinsmitglieder. Seit langem haben wir wieder einmal einen Leserbrief erhalten, den wir in dieser Ausgabe unkommentiert veröffentlichen. Aber wenn ich sehe, welche Mühe sich der Schreiber gemacht hat und wie unterschiedlich die Spiele gesehen werden, so würden wir uns freuen, wenn solche Sportkameraden in der Redaktion mitarbeiten würden.

Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Ein herzliches Dankeschön an allen Mitarbeiten der Eintracht Szene die wieder dafür gesorgt haben, dass genug Gesprächsstoff im Umlauf ist. Danke auch unseren „Jungredakteuren“ Heike und Sven Barcatta für ihre monatlichen Beiträge der Eintracht Szene.

Ein ganz dickes „Danke schön“ an unseren Verleger Heinz Halamski. Sein Büro ähnelt mittlerweile der Redaktion der Borbecker Nachrichten, kein Konkurrenzunternehmen, die nehmen, im Gegensatz zu uns, Geld von ihren Lesern. Aber nicht nur das sein Büro mit der Borbecker vergleichbar ist, er muss auch noch vor Erscheinen viele Nachtstunden einlegen damit der Druck rechtzeitig fertig ist und die Zeitschrift unsere neugierigen Leser erreicht.

Allen ein herzliches Danke schön verbunden mit der Bitte, ja nicht aufzuhören.

Vielen Dank.

Karl-Heinz Höchtl


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