SV Schonnebeck II – Eintracht Borbeck 5:1 (2:1)

5. Februar 2013

Sonntag, 14. Oktober 2012

SV Schonnebeck II – Eintracht Borbeck 5:1 (2:1)

Gastgeschenke abgeliefert

Es gab drei Gründe für unsere Niederlage am Schettersbusch, die aber nicht als Entschuldigung gelten sollen:

1. Die 120 Minuten im Pokal gegen Phönix steckten noch in den Knochen

2. Der ungewohnte Kunstrasenplatz

3. Eine schwache Schiedsrichterleistung

clip_image002Leider hatten wir aus der Pokalbegegnung gegen Phönix viele Verletzte zu beklagen, so dass dem Trainer nur drei Auswechselspieler zur Verfügung standen. Das 1:0 für den Gastgeber fiel bereits in der 18. Spielminute weil die Abwehrspieler nicht eng genug beim Gegner standen. Jedoch wäre die Flanke gar nicht erst in den Strafraum gelangt, wenn man an der Außenlinie energischer zu Werke gegangen wäre. Beim 2:0 in der 29. Minute hatte der Unparteiische ein klares Foulspiel der Schonnebecker nicht geahndet und beim Tor stand der Schütze eindeutig im Abseits.

Doch ließen sich die Schützlinge von Marcel Müller davon nicht beindrucken und kämpften munter weiter. Dieser Kampfgeist wurde in der 33. Minute durch ein Kopfballtor von Bilal Siala belohnt. Mit dem Anschlusstreffer wurden noch einmal Kräfte freigesetzt und die Eintrachtler berannten nun das Tor der Gastgeber im Minutentakt. In Spielminute 35 traf ein Stürmer der Eintracht anstatt des Tors, leider nur den generischen Torhüter. In derselben Spielminute wurde ein Kopfball der Eintracht von der Linie gekratzt und nur eine Minute später hielt der gegnerische Torhüter fantastisch. Mit der knappen Führung des Gastgebers ging man dann auch in die zweite Hälfte. clip_image004

Und da dauerte es auch nicht lange bis Schonnebeck wieder jubeln durfte. Der Stürmer des SV stand ungedeckt vor Torhüter Kurek und verwandelte zum 3:1. Zwar kämpfte Eintracht weiter aber die körperliche und geistige Frische fehlt einfach an diesem Tag und der ungewohnte Kunstrasenplatz tat sein Übriges. Sonst kann man auch das 4:1 der Gastgeber nicht erklären, denn da führte ein kollektiver Schlaf der Abwehr für den Ausbau der Führung. Ein Heber über den herauslaufenden Torhüter brachte in Spielminute 78 Schonnebecks Zweitvertretung mit dem 4:1 endgültig auf die Siegerstraße. Zwar hatte die Mannschaft vom Schettersbusch nur eine Minute Riesenglück als sie einen weiteren Ball, nachdem der Torwart schon geschlagen war, von der Linie schlagen konnte. Nun wurden nicht nur die Beine der Borbecker schwer, auch die Kondition des Unparteiischen ließ merklich nach. Es wurden Entscheidungen gegen uns gefällt, die nicht nachzuvollziehen waren und auf Druck des Schonnebecker Anhang entstanden. Diese forderten bei jeder Körperberührung Freistoß und gelbe Karten und deren Wunsch vom Referee meistens erfüllt wurde. Der Höhepunkt seiner (Fehl(Entscheidungen war das in der 83. Minute die rote Karte gegen clip_image006Torhüter Andreas Kurek wegen Schiedsrichterbeleidigung.

Das 5:1 in der 90. Spielminute war dann nicht mehr spielentscheidend und diente nur noch dem Ergebnisstand.

Fazit: Die Zweitvertretung von Schonnebeck hat das Spiel zu Recht gewonnen, allerdings um zwei Tore zu hoch. Aufgrund der, verständlicherweise, körperlichen Schwäche und der vielen Verletzten war an diesem Tag in Schonnebeck „kein Blumentopf zu gewinnen. Der Mannschaft kann man keinen Vorwurf machen, sie hat alles versucht und wenn man dann noch auf einen Schiedsrichter stößt der auch nicht seinen besten Tag hatte, kommen solche Ergebnisse zustande. Die Niederlage können wir verkraften, die kommende Sperre des Torhüters weniger. Dieser muss seine Nerven besser im Griff haben und nicht einen Platzverweis kurz vor Toresschluss riskieren.

Vorschau: Durch Verletzung und Sperren bestimmt, wird die Partie am kommenden Sonntag beim FC Stoppenberg, noch schwieriger. Nur wenn das Krankenlager sich bis dahin einigermaßen lichten sollte, haben wir dort eine Klitzekleine Chance einen Punkt mitzunehmen. Das Trainergespann ist nun gefordert die enttäuschten Spieler wieder aufzubauen.

Karl-Heinz Höchtl


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